Salz liegt auf deinen Lippen, als du den namenlosen Pfad entlangläufst. Du weißt nicht mehr, wer du warst. Du weißt nur noch den Verlust: schwer, still, wie ein Stein am Grund eines Brunnens, zu tief um ihn zu heben, zu vertraut um ihn zu vergessen.
Irgendwo tief im Wald riecht es nach Holzrauch.Du erreichst am Rand der Welt eine große Feuerstelle. Unter dir stürzt das Land ab ins Meer, schwarzes Wasser, weißer Gischt, und der Horizont verschwimmt mit dem Nachthimmel zu einem einzigen großen Nichts.
Neben der Feuerstelle steht ein alter Mann. Er schaut dich an, als hätte er dich erwartet. Als würde er jeden erwarten, der hierher findet. „Setz dich“, sagt er. „Das Feuer brennt für alle, die verloren sind.“ Du setzt dich.
Er spricht. Über Männlichkeit, nicht als Dominanz, sondern als Verantwortung für sich selbst. Über das Besserwerdenwollen, nicht als Flucht vor Schwäche, sondern als den einzigen Weg, ihr ins Gesicht zu sehen. Über innere Dämonen, die echten, die keiner sieht außer dir selbst, in schlaflosen Nächten, wenn die Maske abfällt.
„Wenn du denn Pfad der Vollendung suchst, musst du in diese Richtung. Du bist ein Suchender, ein Adept. Im verlorenen Wald gibt es das Schwert deiner inneren Kraft. Um das Schwert zu finden, musst du die Gefahren auf dem Weg bestehen, musst du trainieren. Deine erste Station sei die Bruderschaft der Roten Pille. Doch vorher sollte er die klaren Quellen zur Reinigung aufsuchen.